Manche Menschen tragen ständig mehr, als sie eigentlich müssten.
- Kümmert sich niemand? Dann machen Sie es.
- Ist die Stimmung angespannt? Dann versuchen Sie zu vermitteln.
- Bleibt etwas liegen? Dann springen Sie ein.
- Braucht jemand Hilfe? Dann fühlen Sie sich zuständig.
Für andere wirkt das oft selbstverständlich.
Für Sie selbst vielleicht auch.
Aber auf Dauer entsteht dabei leicht das Gefühl, für alles verantwortlich zu sein.
Nicht nur für Ihre Aufgaben, sondern auch für das, was andere vergessen, vermeiden oder nicht regeln.
Und das macht müde.
Denn Sie tragen dann nicht nur Ihre eigene Verantwortung, sondern oft auch die der anderen.
Eine kleine Übung für heute
Wenn Sie heute merken, dass Sie sofort eingreifen oder übernehmen wollen, dass Sie „Ja“ sagen, obwohl sie „nein“ meinen, halten Sie kurz inne und fragen Sie sich:
- Ist das wirklich meine Aufgabe?
- Wurde ich darum gebeten – oder fühle ich mich nur automatisch zuständig?
- Was passiert, wenn ich es diesmal nicht übernehme?
Sie müssen nicht jede Spannung lösen.
Sie müssen nicht jede Lücke füllen.
Sie müssen nicht alles erledigen.
Entlastung beginnt dort, wo Sie Ihre Verantwortung ernst nehmen und nicht die der Anderen.